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Quo vadis „Wohnungsbau in Dormagen“?

verfasst von: redaktion am
Politik 
Was war das denn!?

Der Planungsausschuss der Stadt hat in seiner Sitzung am 06. Februar 2024 unter Punkt 10/1760 mit der Mehrheit von SPD und Grünen beschlossen, in den Ortsteilen Nievenheim, Delrath, Zons und Rheinfeld Potentialflächen für Bauland zurückzunehmen. Es handelt sich insgesamt um 42 Hektar ausgewiesene Bauerwartungsflächen, die erst im Dezember 2021 in einem einstimmigen Ratsbeschluss in den Flächennutzungsplan aufgenommen wurden.

„Nahezu täglich ist auch in den Dormagener Medien zu lesen, dass dringend Wohnraum benötigt wird“, betont Hans Ludwig Dickers, Planungsexperte der CDU Dormagen. „Zweifelsohne gehören auch Ein- und Zweifamilienwohnhäuser dazu, die in der Regel an den jeweiligen Ortsrändern gebaut werden. Flächen wieder dem Wohnungsmarkt zu entziehen, geschieht ohne Not oder Zwang.“

Hans Ludwig Dickers sieht die Ziele des aktuellen Flächennutzungsplans in Gefahr, selbst die Bezirksregierung könne so nicht mehr sicher davon ausgehen, dass die Ziele der Raumordnung erfüllt werden können. „Es kann sich meiner Ansicht nach nur um ein ideologisch begründetes Vorgehen handeln,“ so Dickers. „Denn, mit der Ideologie einer reinen Verdichtung der Innenstadt werden wir nicht genug Wohnraum schaffen. Innenverdichtung betrifft vor allem Gartenflächen, die zum einen eine wichtige grüne Infrastruktur darstellen und zum anderen als Baufläche bei vielen Eigentümern auf wenig Akzeptanz trifft. Viele der Flächen, die also als Alternative erschlossen werden sollen, stehen gar nicht zur Verfügung und würden den Bedarf auch gar nicht decken können.“
„Wir werden hier mit einer grün-roten Ideologie konfrontiert, die dem Wunsch vieler Mitbürger nach einem ‚Häuschen mit Garten’ in Dormagen nicht mehr gerecht wird“, ergänzt CDU-Stadtverbandsvorsitzende Anissa Saysay. „Durch die Verknappung von Bauland werden mittelfristig die Preise für jeden Quadratmeter Eigentum steigen. Nicht nur für Bauwillige, sondern vor allem auch für Mietwohnungen. Die Worado sucht bereits heute in Hackenbroich für neu gebaute Wohnungen Mieter, die 14 Euro Kaltmiete bezahlen können. Für viele Dormagener unerschwinglich. Es stellt sich mir die Frage, für wen soll denn in Zukunft noch gebaut werden?“

Für die Dormagener CDU ist diese Art der Wohnungsbauplanung nicht zukunftsfähig, betont Saysay: „Die Ignoranz gegenüber den Wünschen und Notwendigkeiten der Dormagener Bürgerinnen und Bürger, spiegelt sich wieder im Abstimmungsverhalten der grün-roten Mehrheit im Planungsausschuss. Wir müssen bedenken, dass einmal zurückgenommenes Bauland, nur schwer wieder zu bekommen ist. Eine zukunftsgerichtete Politik schaut für mich anders aus.“

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