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Neues Hallenbad lädt schon in den Ferien zum Schwimmspaß ein

verfasst von: redaktion am
Kreis und Städte 
Dormagen. Bereits am 22. Juli kann das umgebaute und erweiterte Hallenbad an der Robert-Koch-Straße seine Pforten öffnen. „Die Arbeiten sind so zügig vorangeschritten, dass wir Puffer im Zeitplan nicht mehr benötigen werden“, gab der Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen, Klaus Schmitz, heute (27. April) in einem Pressegespräch bekannt. Ursprünglich war die Eröffnung für das vierte Jahresquartal vorgesehen, jetzt startet das Schwimmvergnügen für Familien schon in den Sommerferien.

„Gemeinsam mit den Schulen und Wassersportvereinen konnten wir inzwischen auch die Verteilung der Nutzungszeiten einvernehmlich regeln“, informierte Bürgermeister Erik Lierenfeld als Vorsitzender des SVGD-Aufsichtsrates.

Und noch eine Nachricht gab es in dem Pressegespräch zu verkünden: das Ergebnis des Namenswettbewerbs für das künftige Bad. Insgesamt 171 Vorschläge wurden von den Bürgern eingereicht, das Spektrum reichte dabei von „Dormaqua“ über „Rheinquelle“ bis zu „Kurt-Schramm-Gedächtnis-Bad“ als Hommage an den früheren Schwimmlehrer der Römertherme. „Am Ende hat der Aufsichtsrat zwei Ideen favorisiert“, so Schmitz. Der erste Vorschlag war eher sachlich: „Stadtbad Dormagen“. Der zweite bezog sich auf ein bekanntes Maskottchen für das neue Bad: den Kaiman Sammy, der 1994 am
Straberg-Nievenheimer See ausbüxste.

Der Aufsichtsrat entschied dann, beide Vorschläge zu vereinen – und so lautet der Name nun „Stadtbad Dormagen – Sammys“. So wird es zusammen mit dem Bild eines strahlenden Kaimans, der einen Rettungsring dabei hat, groß auf der Fassade zu sehen sein.

Vorerst ist auf der Baustelle an der Robert-Koch-Straße aber noch Endspurt angesagt. Am 6. Juli soll das Gebäude an die SVGD übergeben werden, die dann mit ihrem Personal zwei Wochen Zeit hat, um sich mit allen technischen Anlagen vertraut zu machen. Bis dahin ist noch einiges zu erledigen. „Die Malerarbeiten und der Trockenbau laufen auf Hochtouren, es muss noch gefliest und der Hubboden installiert werden und auch die Inbetriebnahme der gesamten Hallenbadtechnik mit Wasseraufbereitung und Lüftungsanlagen steht noch an“, erläuterte Schmitz.

Seit Mitte 2015 läuft das derzeit größte Bauprojekt innerhalb des Stadtkonzerns. Damals wurde das alte Hallenbad aus dem Jahr 1966 bis in den Kellerbereich abgerissen. Aus der gewaltigen Baugrube wuchs dann seit April 2016 ein neuer Hochbau empor. Dort erstreckt sich künftig eine rund 700 Quadratmeter große Wasserfläche. Das Hauptbecken bietet acht 25-Meter-Bahnen; hinzu kommt ein Variobecken mit. 170 Quadratmetern Wasserfläche, das mit seinem Hubboden als Lehrschwimmbecken und für Kurse genutzt werden kann. Ferner gibt es ein Kinderplanschbecken und eine Sprunganlage mit Ein- Meter-Brett und Drei-Meter-Turm.

Komplettiert wird das Hallenbad durch sechs Sammelumkleiden, 18 Einzelkabinen, 28 Einzelduschen und ein großzügiges Foyer mit Getränke- und Snackautomaten, Kassenbereich und Blick in die Schwimmhalle. Die Aufträge hierfür hatte die SVGD an die Ingenieurgesellschaft Constrata als Projektsteuerer und das westfälische Familienunternehmen Depenbrock als Generalunternehmer vergeben. Sie werden bis zum Ende Bauzeit gewaltige Massen bewegt haben – unter anderem mehr als 1500 Kubikmeter Beton, 220 Tonnen Stahl und 3.670 Quadratmeter Fliesen. Das Hallenbad mit Nebenräumen und Keller umfasst stattliche 21.284 Kubikmeter umbauten Raum und 3.890 Quadratmeter Bruttogrundrissfläche.

Die Kosten für dieses Großprojekt wurden 2015 mit 10,8 Millionen Euro kalkuliert. „Auch hier werden wir den vorgesehenen Rahmen einhalten“, sagte Bürgermeister Lierenfeld in dem Pressegespräch. Den Wassersportvereinen stehen in dem Bad künftig rund 167 Bahnstunden wöchentlich an Trainingszeiten zur Verfügung. Neben den öffentlichen Schwimmzeiten mit 441 Bahnstunden nimmt außerdem das Schulschwimmen mit 157 Bahnstunden großen Raum ein. „Hier konnten wir in der gemeinsamen Gesprächsrunde sämtliche Wünsche der Vereine und Schulen erfüllen“, so Lierenfeld.

Gewinner des Namenswettbewerbs sind Renate Otte aus Nievenheim und Jens Schweikart aus Stürzelberg. Sie werden bei der Eröffnung am 22. Juli geehrt und erhalten die ausgelobten Preise.

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