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Die Maternuskapelle auf Haus Bürgel ist wieder sichtbar!

verfasst von: redaktion am
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Römisches Museum, LVR und NRW-Stiftung präsentieren Visualisierung des Kapellenfundaments.

Monheim. Hundert Jahre lang schlummerten die Fundamente der Maternuskapelle im Innenhof von Haus Bürgel unter der Erde, nachdem die Kapellen-Ruine im Jahre 1916 abgebrochen wurde. Der Trägerverein des Römischen Museums - die Interessengemeinschaft Urdenbacher Kämpe – Haus Bürgel e. V. – hat sie mit Unterstützung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung nun wieder sichtbar gemacht.

Erinnerungen und alte Fotos ließen schon lange vermuten, dass im Innenhof von Haus Bürgel noch Überreste der ehemaligen Pfarrkirche von Zons verborgen liegen. Im Jahre 2014 entschieden sich die IG Urdenbacher Kämpe – Haus Bürgel e. V. und das LVR-Amt für Bodendenkmapflege im Rheinland, den Vermutungen mittels archäologischen Grabungsschnitten auf den Grund zu gehen.

Neben einem fast lückenlos erhaltenen Kapellengrundriss fanden die Archäologen weitere spannende Details. „Neben den Fundamenten des Altars und eines Taufbeckens, waren wir vor allem vom Fund eines römischen Weihesteins überrascht“, berichtet Dr. Erich Claßen, zuständiger Archäologe und Leiter der Außenstelle Overrath des LVR-Amts für Bodendenkmalpflege im Rheinland. „Er war in Drittverwendung als Eckverstärkung in der Nordwestecke der Kapelle verbaut und wird derzeit im LVR-LandesMuseum in Bonn präsentiert“, erklärt Claßen.

Für das Römische Museum Haus Bürgel war schnell klar, dass man den Besuchern diese bedeutenden Funde nicht vorenthalten möchte. „Aufgrund der Lage im Überschwemmungsgebiet und aus Denkmalschutzgründen ist es leider nicht möglich, die Fundamente offen zu präsentieren“, erläutert Manfred Klein, Vorsitzender der IG Urdenbacher Kämpe – Haus Bürgel e. V. Um dem Besucher dennoch die Lage und Größe des Kirchenbaus zu veranschaulichen, entschloss man sich daher für die Visualisierung des Kapellenfundaments durch eine Natursteinpflasterung.

„Wir freuen uns, den Besuchern unseres Museums ab dem heutigen Tage ein zusätzliches Element der reichhaltigen Geschichte von Haus Bürgel präsentieren zu können“, sagt Klein. Zur Erläuterung der Grabungsfunde und der bewegten Kapellen-Geschichte ließ der Verein eine neue Infotafel anfertigen.
„Unser besonderer Dank gilt dem Landschaftsverband Rheinland und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, ohne deren fachliche und finanzielle Unterstützung dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen wäre“, bedankt sich Klein bei den Geldgebern.

Die Grabungs- und Visualisierungsarbeiten wurden aus Mitteln der Regionalen Kulturförderung des Landschaftsverbands Rheinland sowie Mitteln der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege finanziert.

Interessierte können die Visualisierung der Maternuskapelle während der Öffnungszeiten des Römischen Museums Haus Bürgel, sonntags und feiertags von 14.30 bis 17.00 Uhr besichtigen. Jeden ersten Sonntag im Monat findet um 15.00 Uhr eine offene Führung statt. Gruppenführungen sind zudem auf Anfrage möglich.

Am Sonntag, 11. September 2016 findet von 11 – 17 Uhr der diesjährige Tag der offenen Tür auf Haus Bürgel statt. Besucher erwartet ein buntes Programm rund um Römer, Natur und Landwirtschaft, auch die Visualisierung der Maternuskapelle kann besichtigt werden.

Markus Kuller

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