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Nicht schön, nicht überzeugend aber erfolgreich

verfasst von: redaktion am
Sport 
Neusser Damen behalten im Abstiegskrimi gegen Straelen die Nerven

Die große und ausgelassene Jubelorgie blieb nach dem Schlusspfiff aus. Es war mehr Erleichterung und Erschöpfung, die die 1. Damen des Neusser HV zeigten, nachdem der Schlusspfiff den hauchdünnen 27:26 (14:13)-Heimerfolg gegen den Tabellenvorletzten SV Straelen besiegelte. Fünf Sekunden vor dem Ende hatte Vanessa Müller den finalen Schlusspunkt in einer Nervenschlacht setzen können, die nicht nur die Spielerinnen in Mitleidenschaft gezogen hatte, sondern auch die Anhänger beider Lager.

Fehler hüben wie drüben, vergebene Torchancen und ständige Führungswechsel zeigten das offenliegende Nervenkostüm und sorgten für Jubel und Aufstöhnen der Fans im gleichmäßigen Wechsel. Gut für den NHV, dass dieser am Ende als Letzter die Kurve bekam und den Abstand zu den Abstiegsrängen, mit dem zweiten Saisonsieg, auf drei Punkte vergrößern konnte. So lässt es sich gelassener in die kommenden Partien der Rückrunde gehen, die nun die Topteams als Gegner vorsehen.

„Das war Anspannung von der ersten bis zur letzten Minute. Kein schönes Spiel – im Gegenteil. Aber wir wollen nicht in Schönheit sterben, sondern in dieser Liga bleiben und da haben wir heute Abend einen größeren Schritt machen können. Ich bin einfach glücklich für meine Mädels, die dem enormen Druck als Team standgehalten haben!“, sagte Trainer Christian Hentschel erleichtert. Tatsächlich schien die Last tonnenschwer auf den Schultern der Neusserinnen zu liegen, die mehr verlieren konnten als die Gäste. Trotz eines passablen Starts (2:1/ 4. Minute), sollten zunächst die Blütenstädterinnen das Zepter in die Hand nehmen.

Zu anfällig zeigte sich die Neusser Abwehr, die die linke Angriffsseite der Straelenerinnen nicht in den Griff bekam. So wechselte die Führung, wie später mehrfach auf beide Seiten, zu den Gästen, die ihrerseits mit 5:8 (14.) vorlegen konnten. Weil auch der SVS seine Defensive nicht sattelfest bekam, hielt diese Führung nicht lange und wechselte noch vor der Pause zurück zu den Gastgeberinnen, die durch einen Gewaltwurf von Jacky Sorg zum 14:13, die Seiten wechseln durften.

Gleiches Bild im zweiten Durchgang. Wieder waren es die Gäste, die zunächst Oberwasser hatten und bis zur 41. Minute mehrfach auf eine Zwei-Tore-Führung stellten. Wieder brachte eine Umstellung der Abwehr und die Hereinnahme von Vanessa Müller als zweite Spielmacherin, neben Madita Schut, die vermeintliche Wende (22:20/49.). „Aber auch dafür fand der SVS schnell eine Lösung. Der Knackpunkt war die rote Karte gegen Elena Fiedler. Dadurch fehlte den Gästen nicht nur eine wichtige Abwehrspielerin, sondern auch eine clevere Anspielerin im Angriff“, sagte Hentschel zur vielleicht spielentscheidenden Situation in der 56. Minute.

Bis dahin hatten die Blütenstädterinnen wieder mit 23:25 vorgelegt, doch der NHV verkürzte nicht nur, sondern glich zum 25:25 und 26:26 (58.) aus. Eine Minute vor dem Ende vertändelt der Gast den Ball und die Neusserinnen können den finalen Angriff setzen. Auszeit. Der erste Versuch wird zeitstrafenwürdig von Straelen unterbunden. „Im zweiten Versuch haben Madita und Jacky toll die Übersicht bewahrt und Vanessa in Überzahl freispielen können, die sicher verwandelte!“, lobte Hentschel sein Team, das auch die letzten fünf Sekunden schadlos überstand. Heimsieg, zweiter Saisonsieg – zwei Punkte!

Befreiter dürfte so der nächste Auftritt der Neusser Regionallighandballerinnen sein, die am kommenden Wochenende zum Tabellenvierten TuS Königsdorf reisen dürfen (Samstag, 3. Februar 2018, 19.15 Uhr, Pfeilstraße in Frechen). „Wir haben dieses Mal nichts zu verlieren und wollen wieder besseren Handball spielen und unsere Chance suchen“, sagte Hentschel vorausblickend.

Christian Hentschel

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