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Jungmeisterkonzert

verfasst von: redaktion am
Kultur 
Kooperation mit der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Werke von Wolfgang A. Mozart, Sergej Rachmaninoff, Franz Liszt und Darius Milhaud

Neuss. Mit dem Jungmeisterkonzert begrüßen die ZeughausKonzerte das neue Jahr. Am Freitag, den 19. Januar, werden sechs junge Künstlerinnen im Laufe eines facettenreichen Abends verschiedene Höhepunkte der zwei- und vierhändigen Klavierliteratur vorstellen.

Seit vielen Jahren verbindet die ZeughausKonzerte Neuss eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der RobertSchumannHochschule Düsseldorf, die regelmäßig einigen ihrer talentiertesten Schüler(innen) einen ersten Auftritt auf der anderen Seite des Rheines ermöglicht. Beim aktuellen Jungmeisterkonzert kommen sechs Schülerinnen aus der Klasse von Barbara Szczepanska mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Rachmaninoff, Franz Liszt, Darius Milhaud, Giulio Viozzi und Witold Lutoslawski zu Worte.

Eine der jungen Damen, die auf Grund ihrer überdurchschnittlichen Begabung schon vor der Hochschulreife ihr Studium beginnen dürfen, ist die Neusserin Victoria Wachenfeld: Sie war zarte zehn Jahre alt, als sie beim »Jüngstmeisterkonzert« 2016 mitwirkte und hat, wie man deutlich wird hören können, inzwischen eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht.

Gemeinsam mit ihrer gleichaltrigen Kommilitonin Kerstin Tang widmet sich Victoria Wachenfeld zu Beginn des Abends einer Rarität von Wolfgang Amadeus Mozart: dem Larghetto und Allegro für zwei Klaviere, die nach dem Tode ihres Schöpfers durch Abbé Maximilian Stadler in eine aufführbare Form gebracht wurden. Die beiden Düsseldorferinnen Yumeka Nakagawa und Lisa Zhu spielen die Barcarolle aus Sergej Rachmaninoffs Sechs Stücken op. 11, und Yumekas ältere Schwester Yuna Nakagawa stürzt sich mit der jungen Chinesin Vanessa Tao Huang in die Reminiscences de Don Juan, die in keinem Takt ihren Komponisten Franz Liszt verleugnen können.

Nach der Pause folgt – wieder mit dem Doppel Yumeka und Lisa – der temperamentvolle Scaramouche von Darius Milhaud. Anschließend präsentieren sich Kerstin Tang (mit Franz Schuberts Impromptu Es-dur op. 90 Nr. 2) und Victoria Wachenfeld (mit Liszts Liebestraum) zunächst solistisch, bevor sie das Tempo di Samba des Italieners Giulio Viozzi (1912-1984) zünden und so auf denkbar wirkungsvolle Weise zum Finale überleiten, für das Yuna Nakagawa und Vanessa Tao Huang Witold Lutoslawkis Variationen über ein Thema von Paganini aus dem Jahre 1941 ausgewählt haben – ein konzentriertes Feuerwerk am Rande einer Moderne, die längst klassisch geworden ist.

Einzelkarten können an den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Karten-Hotline unter 02131-5269 9999 oder über das Internet unter www.zeughauskonzerte.de bestellt werden (zuzüglich Servicekosten).

Anmerkung: Freitag, 19. Januar 2018, 20 Uhr im Zeughaus Neuss
Einführung um 19.15 Uhr durch Dr. Matthias Corvin
Wo: Zeughaus Neuss, Markt 42-44, 41460 Neuss
Weitere Informationen: www.zeughauskonzerte.de

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