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Niederlagen für zerstrittene schwarz-grüne Koalition

verfasst von: redaktion am
Politik 
Umwandlung in Gesamtschule Comenius ist eine fatale Weichenstellung für zukünftigen Gesamtschulkampf um Oberstufenschüler

Neuss. Die Bitte von Achim Fischer, Schulleiter der Janusz-Korczak Gesamtschule, die Schulentwicklungsdiskussion zu beenden und den Schulen damit Ruhe für ihre pädagogische Arbeit zu gönnen, blieb im Schulausschuss der Stadt Neuss ungehört. Mehrfach verfehlte die CDU bei geheimen Abstimmungen die Koalitionsstimmenzahl und konnte abschließend eine knappe Mehrheit gegen sich bei der zentralen Entscheidung (13:12) für die 5. Gesamtschule für Neuss mit Oberstufe auch nicht verhindern. Erneut war sich die Koalition nicht einig.

Auch der monatelang herausgezögerte Koalitionsvorschlag Gesamtschule light, eine Gesamtschule ohne Oberstufe, der letztlich nur das Namensschild der Schule austauschen würde, von Frau Wellens als "Knaller" angekündigt, erwies sich tatsächlich als Flop. Wiederum unterstützte nicht einmal die gesamte schwarz-grüne Koalition diesen gemeinsamen Antrag.
Die FDP fand den treffenden Begriff dafür: "Etikettenschwindel". Aus Sicht der FDP war es ein schwerer Fehler, mit diesem seichten und anscheinend schlecht abgestimmten Antrag in den Schulausschuss zu gehen.
Damit hat Rot-Rot-Grün in Neuss bei diesem Thema wichtige Teilerfolge erzielt.

Allein die FDP hat entschieden gegen eine 5. Gesamtschule in Neuss gekämpft, konnte die Fehlentscheidung letztlich aber nicht verhindern. Ihr Antrag im Schulausschuss auf Erhalt der Sekundarschule Comenius fand keine Mehrheit.
Dazu meint der schulpolitische Sprecher der FDP, Bernd Kahlbau, dass diese Fehlentscheidung den Gesamtschulen in Neuss in der Oberstufe schon in den nächsten Jahren gravierende Probleme bereiten werde. Es wird damit ein Kampf um externe Schüler für die Oberstufe der Gesamtschulen eingeläutet, die besonders für die 4-zügigen Gesamtschulen lebenswichtig sind. Fünf Gesamtschulen mit Oberstufe sind in Neuss nicht existenzfähig, besonders wenn bald die geschlossenen Haupt- und Realschulen auslaufen und keine Schüler mehr von ihnen in die Gesamtschulen wechseln. Die Devise "Comenius first" wird in der Gesamtschullandschaft schmerzliche Wunden verursachen.

Allerdings sollten die positiven Resultate der letzten Schulausschusssitzung nicht vergessen werden. Die FDP hat sich mit ihrer Forderung nach einem 21. Zug für die Gymnasien durchgesetzt und für die Realschule Holzheim einen 3. Zug in dem Schulentwicklungsplan 2017 - 2026 festgeschrieben.

Damit sind traditionelle, bewährte Schulformen in Neuss für die Zukunft stabilisiert und besser positioniert.
Als Erkenntnis aus der letzten Schulausschusssitzung bleibt aber auch festzuhalten, dass CDU als erklärte Gesamtschulpartei in Neuss auf dem besten Weg ist, Wähler der Mitte weiterhin zu enttäuschen.

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