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Finanzierung der Schulsozialarbeit in NRW

verfasst von: redaktion am
Politik 
DÜSSELDORF. Die Ungewissheit rund um die Finanzierung der Schulsozialarbeiterstellen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket hat ein Ende. Am Mittwoch wurde bekannt, dass das Bestehen von rund 1000 Stellen bis mindestens 2021 gesichert ist. "Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung", äußert sich Luca Samlidis, Mitglied im Vorstand der Landesschüler*innenvertretung NRW, "das Ziel ist aber noch lange nicht erreicht".

Die landesweite Interessenvertretung der Schüler*innen NRWs setzt sich seit vielen Jahren für den Ausbau und die Finanzierung der Sozialarbeit ein. "Für uns gehören Sozialpädagog*innen zu den wichtigsten Bestandteilen eines guten Schullebens", heißt es aus der Schüler*innenorganisation. Die Wichtigkeit der Weiterfinanzierung scheint in der Politik angekommen zu sein - hier fühlen sich die Jugendlichen bestätigt. Sie gehen aber noch einen Schritt weiter: Bei aller Freude über die Meldung dürfe man nicht vergessen, dass die Schulen noch immer hoffnungslos unterbesetzt seien.

Missstände flächendeckend zu finden

Schulen sollen viele Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Wissen vermitteln, die freie Entfaltung der Lernenden fördern und diese individuell zu kritischen Bürger*innen erziehen. Diese Aufgaben seien nur ein Teil der langen Liste an Anforderungen, betont Jette Nietzard vom Vorstand der Schüler*innenorganisation. Schaffbar sei das nur mit ausreichend Lehrkräften, Verwaltungskräften und ganz wichtig: den so oft unterschätzten Schulsozialarbeiter*innen.
Knapp die Hälfte aller Schüler*innen lernt bis zur Oberstufe im Ganztag - das mache den Handlungsbedarf noch größer. Die Schüler*innen berichten von Sozialarbeiter*innen, die mit einer halben Stelle über 500 Kinder und Jugendliche zu fördern hätten. Und das trotz der bisherigen Finanzierung.
Insgesamt gibt es in NRW etwa 4000 Schulsozialarbeiter*innen, die sich 3000 volle Stellen teilen. Durchschnittlich bedeutet das, dass ein*e voll angestellte*r Sozialarbeiter*in für insgesamt 840 Schüler*innen zuständig ist.
Darüber hinaus dürfe man das Lehrpersonal nicht vergessen, das auch Unterstützung benötige, so die Schüler*innenvertretung.

Wie es langfristig mit der Schulsozialarbeit weitergeht, ist unklar. Die Schüler*innen sind sich jedoch einig und fordern die Politik zum Handeln auf: "Die Sicherung der Stellen freut uns und sie ist unbedingt notwendig. Jedoch ist die Gesamtzahl nicht annähernd ausreichend, um uns alle individuell zu fördern. Hier sind weitreichende Investitionen bitter nötig".

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