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Glasfaser-City bis 2022 !

verfasst von: redaktion am
Politik 
Neuss. Die SPD will einen flächendeckenden Breitband-Ausbau mittels Glasfaser bis zum Jahr 2022 in Neuss. Um das zu erreichen soll Bürgermeister Reiner Breuer zusammen mit den Stadtwerken das Projekt „Glasfaser City Neuss“ auflegen. Einen entsprechenden Antrag haben die Sozialdemokraten für die Ratssitzung am 10. November vorgelegt. „Schnelle und starke Datenautobahnen sind im Online-Zeitalter unverzichtbar“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Arno Jansen.

Da Teile der Stadt inzwischen durch die Deutsche Glasfaser versorgt sind, hat die SPD-Fraktion sich auf ihrer Klausurtagung diese Infrastruktur nochmal gezielt unter die Lupe genommen. „In Allerheiligen steht mittlerweile schnelleres Internet bereit als in der Innenstadt“, sagt Jansen. „Das zeigt: Der Markt alleine ist nicht in der Lage, hier für eine zukunftsfähige Infrastruktur zu sorgen.“

Bislang sollte der Breitbandausbau in Neuss mit verschiedenen Kooperationspartnern beschleunigt werden. So ist unter anderem die Deutsche Glasfaser dabei, in Neusser Randlagen den Glasfaserausbau bis ins Haus vorzunehmen. „In vielen Orten haben sich leider nicht genug Anwohner für Glasfaser begeistern können. Daher ist dann der komplette Ort leer ausgegangen“, sagt Jansen. Hinzu kommen die vielen Beschwerden, über die bauliche Umsetzung durch die Deutsche Glasfaser. Andere Bereiche in Neuss werden seit kurzem durch die Telekom mit Vectoring-Technik erschlossen. „Diese Maßnahme basiert aber weiterhin auf dem klassischen Kupferkabel und bietet somit keine echte Zukunftssicherheit“, warnt Jansen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende weiß: „Nur Glasfaserleitungen übertragen Daten mit der höchsten Geschwindigkeit überhaupt – mit Lichtgeschwindigkeit.“ Insbesondere für Unternehmen, die darauf angewiesen sind, viele Daten ins Netz zu senden, stellt Glasfaser eine immense Verbesserung dar. Schließlich sind die meisten Glasfaser-Angebote bidirektional. Soll heißen: Up- und Download sind gleich schnell. Gerade beim Versenden von Daten sind selbst die schnellsten Kupfer-Lösungen über das TV-Kabel nicht ansatzweise konkurrenzfähig und zukunftsfest.

Da die bisherigen Akteure diesen Lückenschluss vielerorts nicht schaffen, engagieren sich zunehmend die lokalen Stadtwerke. „Wir müssen Glasfasernetze als Teil kommunaler Daseinsvorsorge anerkennen“, sagt Jansen. Nicht zuletzt sei das auch ein Wirtschaftsfaktor und klarer Standortvorteil. Dies haben beispielsweise die Städte Bochum und München früh erkannt und gehörten mit dem Bau eines lokalen Glasfasernetzes durch ihre Stadtwerke zu den Pionieren. Mittlerweile engagieren sich bundesweit viele Stadtwerke beim Glasfaserausbau. „Neuss sollte dem Musterbeispiel anderer Städte folgen. Die vielfach bereits vorhandenen Leerrohre werden den finanziellen Aufwand in Grenzen halten“, sagt Arno Jansen.

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