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Heimsieg sichert achten Platz im Endklassement der Oberliga

verfasst von: redaktion am
Sport 
Neusser Damen setzen das „Sahnehäubchen“ auf eine bemerkenswerte Saison

Neuss. „Aufstieg“ oder nicht? Die 1. Damen des Neusser HV haben ihren Teil am gestrigen Sonntag dazu beigetragen, dass aus dem Abstiegskandidaten, plötzlich ein „Aufsteiger“ werden könnte. Mit dem letztlich souveränen 30:21 (17:13)-Heimerfolg gegen das Tabellenschlusslicht HSV Solingen-Gräfrath II, sicherten sich die Neusserinnen die fehlenden zwei Punkte für den achten Rang in der Abschlusstabelle und hielten den SV Straelen im Fernduell auf Distanz.

Es waren noch einmal harte sechzig Minuten für die Gastgeberinnen gegen das routinierte Tabellenschlusslicht, das all seine Cleverness aber auch teilweise unnötig überharte Gangart, wie im Hinspiel einsetzte, um das junge NHV-Team aus dem Konzept zu bringen. Nach dem Blitzstart der Hausdamen, schien die Vorgehensweise erneut aufzugehen, als der NHV seinen Vorsprung fast aus der Hand gab.

Aber noch vor dem Halbzeittee stellten die Neusserinnen mit einer sich steigernden Defensive, die Weichen erneut auf Sieg und ließen sich fortan nicht mehr beirren. Mit stehenden Ovationen bedachten die Neusser Anhänger die Leistung ihrer Schützlinge, nicht nur in diesem Spiel, sondern in der gesamten Saison.

Die Platzierung – das Sahnehäubchen auf eine tolle Entwicklung, das noch größer werden kann, wenn der Tabellensiebte HSG Rade./Herbeck, wie öffentlich angekündigt, sein Startrecht für die neue Regionalliga Nordrhein nicht wahrnimmt oder der TB Wülfrath in der Aufstiegsrelegation zur 3. Bundesliga erfolgreich ist. So oder so – die Neusserinnen feierten im Anschluss mit ihren Anhängern, sich und eine herausragende Saison, mit einem rauschenden Fest bis in die frühen Morgenstunden.

„Vor der Feier stand aber noch einmal die Pflicht! Und das hat bei allen noch einmal ein positives Kribbeln ausgelöst“, sagte Trainer Christian Hentschel nach dem Spiel. Es galt nicht nur mit einem Sieg, keine Zweifel mehr an der Platzierung aufkommen zu lassen und der Chance auf die Qualifikation zur Regionalliga Nordrhein, sondern sich ebenso für die im Hinspiel erlittene Niederlage zu revanchieren. „Erlitten“ war hier das richtige Stichwort.

Damals hatten die Neusserinnen nicht nur die verlorenen Punkte, sondern gleich vier verletzte Spielerinnen zu beklagen, ob der robusten Spielweise des Gegners, der noch mitten im Abstiegskampf steckte. Die geringe Hoffnung, dass sich die Gäste an diesem Wochenende, nach dem besiegelten Abstieg, zurückhalten könnten, sollte sich schnell zerstreuen. Zwar gelang es den Gastgeberinnen mit einem Blitzstart in die Partie zu finden (7:2/ 12. Minute), das aber auch, weil der HSV zu Beginn noch viele einfache Fehler produzierte.

Danach setzten die Solingerinnen wieder auf ihre bewährte Karte – eine Defensive, die mit allen Wassern gewaschen, auch über die Grenze hinaus, zu Werke gehen sollte. Dazu nutzten die Klingenstädterinnen in der Folge die nachlassende Aufmerksamkeit der Neusser Abwehrreihe und übertölpelten die Gastgeberinnen ein ums andere Mal. Plötzlich waren die Gäste beim 10:9 (22.) wieder auf Tuchfühlung. „Wir hatten kurz zuvor die Defensive umgestellt und noch zwei blöde Tore gefangen, ehe die Maßnahme griff und wir dem HSV damit eine Aufgabe stellten, die sie nicht mehr lösen sollten“, sagte Hentschel nach dem Spiel zur Umstellung von der defensiven 6:0-Formation auf mehrere offensive Varianten. Dem HSV schien tatsächlich nicht mehr allzu viel einzufallen, auch weil der Neusser Angriff nun wieder klarer und variabler in seinen Aktionen agierte und traf. Bereits zur Pause stellten die Gastgeberinnen die Signale auf Sieg und zogen erneut auf 17:13 davon.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit schnell klare Verhältnisse schaffen können, sind ein höheres Tempo gegangen und waren insgesamt aufmerksamer!“, lobte der Neusser Coach seine Schützlinge, die erneut furios in die Halbzeit starteten. Beim 23:15 (41.) hatten die Gastgeberinnen bereits für eine Vorentscheidung gesorgt. Spielentscheidend sollte die Steigerung der eigenen Defensive werden, die im Verbund mit der reaktivierten und kurz vor der Halbzeitpause zwischen die Pfosten gerückte Nadine Kristo, soviel Druck auf den Gegner machte, dass dieser viele Bälle hergab.

Das sorgte offenbar für erhöhten Frust bei den Klingenstädterinnen, die nun mehrfach mit unnötig harten Foulspielen auffielen aber kaum noch mit gelungenen Aktionen: „Ich bin froh, dass die Fouls alle noch glimpflich abgingen, auch bei mir, war aber auch verwundert und enttäuscht, dass dies nicht konsequenter bestraft wurde“, sagte auch die spielende Co-Trainerin Kim Klause, die sich gleich mehrfach in einer solchen Situation befand. Aber auch diese unschönen Szenen gerieten spätestens mit der letzten Spielminute in Vergessenheit und die Freude über den Abschluss der erfolgreichen Saison, bahnte sich ungehalten seinen Weg. Mit stehendem Applaus verabschiedeten und bedankten sich die Anhänger, die bereits zuvor mit kreativen Ideen für Stimmung und Spaß gesorgt hatten, von ihrem Team, das sich ebenfalls mit einem riesigen Banner für die Unterstützung revanchierte.

„Wir werden jetzt mit dem Team und unseren Anhängern zusammen feiern, was das Zeug hält und das völlig zu Recht, nach dieser tollen Saison! Jede einzelne Spielerin hat sich für das Team eingesetzt, richtig viel Herz und Leidenschaft investiert, Vertrauen geschenkt und trotz vieler schwierigen Situationen zu Beginn der Saison, nie aufgegeben! Da kann jede mächtig stolz sein – auf sich und jede Mitspielerin! Ab nächster Woche gehen dann die Gedanken in Richtung neuer Saison. Egal, ob Mission Oberliga oder Abenteuer Nordrheinliga, wir sind gewappnet!“, sagt Trainer Christian Hentschel abschließend.

Christian Hentschel
Anmerkung: Foto: Verein

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