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Sportentwicklungsplan – jetzt sind die Bürger gefragt

verfasst von: redaktion am
Kreis und Städte 
Kaarst. Die Vorteile eines Sportentwicklungsplans liegen für Professor Barsuhn auf der Hand: „Er verhindert Fehlplanung – für die Stadt und für die Bürger.“ Michael Barsuhn weiß, wovon er spricht. Als einer der wenigen Menschen in Deutschland, hat er sich wissenschaftlich und beruflich der Untersuchung und Analyse von Spor- tinfrastruktur und dem tatsächlichen Bedarf in Kommunen verschrieben.

Im Auftrag der Stadt Kaarst werden er und seine Mitarbeiter des Instituts für kommunale Sport- entwicklungsplanung e. V. (INSPO) bis zum Frühjahr 2018 die Ist-Situation im Stadt- gebiet aufarbeiten und entsprechende Handlungsempfehlungen für die künftige Sportplanung schriftlich fixieren. Die wichtigste Phase der Untersuchung startet aber jetzt: 6000 Kaarster Bürger bekommen ab dem 27. April 2017 einen Fragebogen zu- gesandt und sind aufgefordert, die künftige Sportlandschaft in Kaarst mitzugestalten.

„Diese Chance kommt vielleicht alle 20 Jahre und sollte genutzt werden“, sagt der für Sport zuständige Beigeordnete der Stadt Kaarst, Dr. Sebastian Semmler. Während in den politischen Entscheidungsprozessen sonst vor allem diejenigen Einfluss aus- üben, die über eine organisierte Lobby verfügen, nimmt die Befragung keine Rück- sicht auf Vereins- oder Parteizugehörigkeit. „Durchschnittlich sind nur etwa 30 Prozent aller Deutschen in Vereinen organisiert.

Die breite Masse treibt individuell Sport und hat andere Bedürfnisse als der Sportverein. Diese Bedürfnisse müssen wir ken- nen, um die Infrastruktur der Stadt für das nächste Jahrzehnt zu planen. Deshalb ha- ben wir haben nach einem Zufallsprinzip und quer durch alle Altersgruppen und Stadtteile die 6000 Kaarster Bürger ausgewählt. Je größer der Rücklauf ist, desto genauer wird das Bild von der Sportstadt Kaarst“, sagt Barsuhn.

Unter anderem werden die Sportgewohnheiten der Bürger erfragt. Dabei geht es um die Häufigkeit, Intensität, die genutzte Sportstätte und die übliche Tageszeit. „Wir wollen aber auch diejenigen erreichen, die mit dem Rad unterwegs sind, die im Wald spazieren gehen, oder im Stadtpark ihre Runden drehen. Die Befragung ist bewusst weit gefasst“, sagt Barsuhn. Für die Kaarster entstehen durch die Befragung übri- gens keine Kosten, die Rückantwort ist portofrei. Bis zum 19. Mai können die Fragebögen an die Stadtverwaltung zurückgesandt werden – unter vollständiger Wahrung der Anonymität.

Gleichzeitig zur Bürgerbefragung sind auch die Vereine, Schulen und Kindertages- stätten aufgefordert, bei einer separaten Befragung ihren Bedarf anzugeben. „So ergibt sich für die Verwaltung am Ende ein möglichst objektives Bild, frei von allen subjektiven Empfindungen. An die Handlungsempfehlungen der Experten schließt sich eine Investitionsplanung bis 2020 an. Entscheiden muss aber die Politik “, sagt Beigeordneter Semmler. Der Sportausschussvorsitzende, Guido Otterbein, will für eine Umsetzung der Empfehlungen werben: „An diesem Punkt liegt es an uns, die Vorarbeit umzusetzen. Dann ist die Politik in der Pflicht.“

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