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Letzte Ausfahrt St. Tönis

verfasst von: redaktion am
Sport 
Neusser Damen reisen mit Außenseiterchancen zur Turnerschaft

„Sommerhandball“ oder „purer, echter Wettkampf“? Zwei Spieltage vor dem Ende der diesjährigen Saison in der Oberliga Niederrhein der Frauen, kämpfen nur noch wenige Teams um Meisterschaft oder Klassenerhalt. Der Rest verspürt nicht mehr den ganzen großen Druck, weil auch die Platzierungen für die Qualifikation zur neuen Regionalliga Nordrhein nahezu festgelegt sind.

Nur die 1. Damen des Neusser HV, die am Sonntagnachmittag beim Tabellensechsten, der Turnerschaft St. Tönis antreten (23. April 2017, 16.30 Uhr, Corneliusfeld Tönisvorst), streiten sich noch um den achten Rang mit dem SV Straelen. Jener achter Rang wäre nicht nur die beste Platzierung des NHV in der Oberliga seit Jahren, es böte auch die Minimalchance auf eine nachträgliche Teilnahme an der neuen Regionalliga Nordrhein. „Sommerhandball? Wir haben keinen Grund, auch nur einen Millimeter von unserer Devise, in jedem Spiel Vollgas geben zu wollen, abzuweichen! Das Hinspiel und die Möglichkeit den achten Platz zu zementieren, sollte Ansporn genug für meine Mädels sein!“, sagt deshalb Trainer Christian Hentschel entschlossen.

Die Gastgeberinnen des Wochenendes sind nicht nur bereits für die neue vierte Liga qualifiziert, sie werden auch den sechsten Rang am letzten Spieltag innehaben. Trotzdem werden die Schützlinge vom scheidenden Trainer René Baude, nichts schleifen lassen, sondern hochmotiviert in die Partie gehen. Denn nicht nur von ihrem Publikum und vom Trainer werden sich die Tönisvorsterinnen mit einem Sieg verabschieden wollen, gleich fünf weitere Spielerinnen schnüren in der kommenden Saison nicht mehr die Handballschuhe für die Blau-Weißen.

Dabei gab es erst zu dieser Saison beim Aufsteiger des Jahres 2014, personell große Veränderungen und auch der Trainer war gerade neu an Bord gekommen. Kein Wunder also, dass sich bei den Tönisvorsterinnen in dieser Spielzeit Licht und Schatten gerne mal abwechselten. „Trotzdem haben sie recht souverän den sechsten Rang erreicht und sind an guten Tagen in der Liga der Top-5 anzusiedeln. Ihre Defensive, die zweitbeste aller Teams, der Gegenstoß und die zweite Welle sind brandgefährlich. Das durften wir auch im Hinspiel erfahren…“, sagt Hentschel anerkennend.

Bei jenem Hinspiel am letzten Spieltag vor Weihnachten, hielten die Neusserinnen die Partie bis zur 34. Minute nicht nur offen, sie standen auch vor einer Überraschung, als sie mit 14:11 in Führung gingen. Was danach folgte, war allerdings der eklatanteste Zusammenbruch in dieser Saison. Bis zum 16:18 hielten die damaligen Gastgeberinnen das Spiel offen (43. Minute), um letztlich mit 17:34 unterzugehen. „Wir sind in den Spielen davor mehrfach, körperlich und mental, übers Limit gegangen und hatten einige Kranke dabei. Auch in diesem Spiel mussten wir extrem aufwendig spielen, um erfolgreich sein zu können. Das konnte mein Team irgendwann nicht mehr stemmen, ist körperlich völlig zusammengebrochen und St. Tönis hat das gnadenlos ausgenutzt.“, sagt der Neusser Coach rückblickend.

Aus dieser Partie ziehen der Trainer und die spielende Co-Trainerin Kim Klause aber auch ihren Optimismus für die kommende Begegnung gegen das Baude-Team: „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können, wenn wir fokussiert sind und körperlich gut drauf. Am Sonntag werden wir das halt über sechzig Minuten abrufen, um St. Tönis ärgern zu können!“ Dass der Spielplan vor dieser Partie dafür eine zweiwöchige Spielpause vorgesehen hatte, sehen die Coaches mit gemischten Gefühlen.

Dazu Klause: „Der Rhythmus geht natürlich verloren und für die Teams, für die es um nichts mehr geht, ist das schwierig. Wir haben aber noch Ziele und für unsere körperliche Verfassung war es positiv!“ So kann der Neusser Trainer am Wochenende wohl auf seine mögliche Bestbesetzung zurückgreifen, muss aber auf die Bereitschaft der A-Jugendlichen hoffen, die ab Montag in die schriftlichen Abiturprüfungen gehen.

Christian Hentschel

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