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Kultur 
Die Deutsche Kammerakademie Neuss spielt unter Leitung von Christoph Schlüren Werke von John Foulds, Ludwig van Beethoven, Anders Eliasson und Paul Büttner mit Beth Levin, Klavier

Neuss. Mit Christoph Schlüren tritt am 5. März 2017 um 18.00 Uhr ein Dirigent ans Pult der Deutschen Kammerakademie, der sich in ganz besonderem Maße für die Sichtung und Hörbarmachung verkannter oder vergessener Werke und Komponisten engagiert.

Zu seinen Favoriten zählt der Engländer John Foulds (18801939), ein Meister feinster, experimenteller Stimmungsbilder, der den Abend mit den Three Aquarelles eröffnet, in welchen der von Mozart formulierte Anspruch, für Kenner und Liebhaber der Musik gleichermaßen zu schreiben, erfrischend eingelöst ist. Der Sachse Paul Büttner (18701943) beschließt den Reigen ungewöhnlicher Fundstücke mit der chorischen Fassung seines Streichquartetts gmoll. Büttner ist, so Schlüren, „ein substanzieller Symphoniker aus der deutschen Tradition, auf der Höhe seiner Zeit, zugleich verwurzelt im späten Beethoven, ein Meister der von lebenssprühendem Kontrapunkt durchwobenen großen Form“.

Als Uraufführung ist die Streicherfassung des Klavierstücks Carosello des Schweden Anders Eliasson (19472013) in der Enrichtung von Lucian Beschiu und Christoph Schlüren zu hören. Für Christoph Schlüren, den mit Eliasson eine enge Freundschaft verband, war dieser „das große musikalische Genie der Jahrtausendwende“. Selbst der mit Abstand bekannteste Beitrag des Abends, das dritte Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, ist mit der Solistin Beth Levin in einer nicht alltäglichen Variante zu hören – in der Version für Klavier und reines Streichorchester von Vinzenz Lachner, dem jüngeren Bruder des SchubertFreundes Franz Lachner.

Christoph Schlüren arbeitet mit Solisten und Kammermusikern und ist ein Dirigent, der sich neben der Auseinandersetzung mit der Symphonik und Kammermusik der etablierten Klassiker von der Renaissance bis zur Moderne stets intensiv für weniger bekannte Komponisten einsetzt. Neben der von ihm gegründeten Symphonia Momentum hat er u. a. die St. Michael Strings geleitet. Darüber hinaus ist er als Autor und Herausgeber tätig. Er studierte von 1981 bis 1996 bei Sergiu Celibidache in München musikalische Phänomenologie und Dirigieren, außerdem an der Universität Musikwissenschaft, Philosophie und Geschichte der Naturwissenschaften, wo er seine Magisterarbeit über die Musik von Arvo Pärt vorlegte.

Die Pianistin Beth Levin debütierte mit zwölf Jahren beim Philadelphia Orchestra und wurde danach unter anderem von Marian Filar, Rudolf Serkin, Leonard Shure, Dorothy Taubman und Paul BaduraSkoda unterrichtet. Als Solistin hat Beth Levin mit vielen Orchestern musiziert. Darunter waren bislang das Boston Pops Orchestra, die Boston Civic Symphony und das Symphonieorchester von Seattle.

In kammermusikalischen Formationen gastierte die Künstlerin bei zahlreichen internationalen Festivals (Marlboro, Casals, Harvard, Edinburgh, Ankara usw.), wo sie unter anderem als Gründungsmitglied des Gramercy Trio sowie mit dem Audubon Quartet und dem Vermeer Quartet sowie mit dem Trio Borealis auftrat, mit dem sie auch auf Tournee gegangen ist.

Zu ihren CD-Produktionen gehören Live-Mitschnitte der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach, der Diabelli-Variationen und der letzten drei Sonaten von Ludwig van Beethoven sowie zwei Alben mit Werken von Schubert, Chopin und Schumann, denen Beth Levin – ein Ausdruck ihres Engagements für die zeitgenössische Musik – jeweils ein Werk des schwedischen Komponisten Anders Eliasson zur Seite gestellt hat.

Einführung um 17.15 Uhr mit Dr. Matthias Corvin, Konzertbeginn um 18 Uhr.

Anmerkung: 5. März 2017, 18 Uhr, Zeughaus Neuss
Einzelkarten an den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Karten-Hotline unter 02131-5269 9999 oder über das Internet unter www.deutsche-kammerakademie.de bestellt werden (zuzüglich Versandkosten).

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