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Styropor wird zum Problem für Handwerker

verfasst von: redaktion am
Unternehmen 
Kreishandwerksmeister fordert Lösung für Entsorgungs-Notlage

Handwerker und ihre Kunden in der Region haben derzeit ein Problem: Zahlreiche Abfallentsorger nehmen keine alten Dämmplatten aus Styropor mehr an, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten. „Wir brauchen dringend eine pragmatische Lösung für die akute Entsorgungs-Notlage“, fordert Kreishandwerksmeister Rolf Meurer.

Nach einer Gesetzesnovellierung sind Materialien, die HBCD enthalten, nun als Sondermüll einzustufen. Die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) mit Sitz in Viersen hat ihren Kunden kürzlich mitgeteilt, dass sie entsprechenden Bau- und Abbruchabfälle nicht mehr übernimmt. Styropor muss nach der neuen Verordnung auf Baustellen bei Sanierungs- und Abbrucharbeiten getrennt gesammelt, dokumentiert und von Entsorgungsfirmen zur thermischen Verwertung gesondert abtransportiert werden. Der Haken: In ganz Deutschland nimmt offenbar kaum eine Müllverbrennungsanlage die Styroporplatten noch an.

„Die Handwerker wissen nun nicht, wohin mit den alten Dämmstoffen“, berichtet Kreishandwerksmeister Meurer. Betroffen sind vor allem Dachdecker, Maler und Lackierer, Baufirmen, aber auch Tischler und Elektroinstallateure, die Sanierungsarbeiten durchführen. „Unsere Betriebe können die Abfälle ja schlecht auf dem Hof stapeln“, sagt Meurer. Der Kreishandwerksmeister spricht von einer „politisch undurchdachten Entscheidung, die nun auf dem Rücken der Handwerksbetriebe und der Bauherren ausgetragen wird“.

Styroporplatten galten bisher als ungefährlich und sind in der Vergangenheit zur Wärmedämmung, Isolierung oder auch zur Trittschalldämmung bei Fußbodenheizungen verwendet worden. „Der Gesetzgeber muss jetzt dringend einen Weg aufzeigen, wie die Materialien tatsächlich entsorgt werden können. Sonst müssen Aufträge zurückgestellt oder bereits begonnene Sanierungen unterbrochen werden, und das schadet sowohl den Bauherren als auch den Handwerksbetrieben“, fordert Rolf Meurer.

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