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Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

verfasst von: redaktion am
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oder die Geschichte von Menschen ohne Rückrat.

Da sitzen meine Tochter und ich doch wahrhaftig in der Lobby des Landtages NRW und unterhalten uns mit einem Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten für den Rhein-Kreis Neuss. Mein Gesprächspartner überrascht mich. Es dauert nicht lange, da bietet er mir das "Du" an. Schon wittere ich für das Soziale Bündnis Morgenluft. Da interessiert sich doch ein Mandatsträger wirklich für unsere Arbeit. Nach fünf Jahren harter ehrenamtlicher Arbeit und vielen Rückschlägen habe ich nun endlich die Chance unsere Ziele vorzustellen.

Ich gebe mein Bestes. Erkläre, dass wir weder organisatorisch noch finanziell unterstützt werden. Das wir trotzdem Erfolge verbuchen können. Ja, ich bin in diesem Moment stolz auf unsere Arbeit! Ja, ich bin in diesem Moment euphorisch und glaube an einem Durchbruch. Natürlich, mein Gesprächspartner findet das alles super und wir müssen selbstverständlich unterstützt werden. Es ist die Rede von einem gemeinsamen Projekt.

Warum nicht, denke ich. So ist das nun mal, eine Hand wäscht die andere. Und, wir machen ja nichts verbotenes. Schnell sind wir uns einig, dass die Jugendarbeitslosigkeit auch ein Problem im Kreis Neuss ist. Die Idee einer "Ausbildungsbörse" wurde geboren. "Super Idee" denke ich, da erscheint plötzlich, wie aus dem Nichts, der damalige Vorsitzende des Kreisverbandes der LINKEN im Kreis Neuss an unserem Tisch (er ist Mitarbeiter der Piraten-Fraktion). Er stellt sich kurz vor redet mit dem Landtagsabgeordneten. So schnell wie er auftauchte, verschwand er auch wieder. Das dies Begegnung noch ein Nachspiel hatte, konnte ich damals nicht ahnen.

An dem Gespräch nahm noch zwischenzeitlich eine junge Praktikantin teil, was wir als unproblematisch sahen. Das Gespräch neigte sich seinem Ende zu. Nicht ohne Stolz überreichte ich eine meiner frisch gedruckten Visitenkarten. Wir verabschiedeten uns und wir kamen überein, dass wir die Idee der "Ausbildungsbörse" weiter verfolgen. Mit stolz geschwellter Brust verließ ich mit meiner Tochter den Landtag."Das ist der Durchbruch, Anne.Jetzt starten wir durch". Davon war ich überzeugt. Die Tage vergingen. Da aber nun so ein Projekt geplant werden muss, bat ich meine Tochter, Kontakt mit dem Abgeordneten aufzunehmen. Was auch geschah.

Anne nahm telefonischen Kontakt mit einer, bis dato uns unbekannten, Mitarbeiterin auf. Leider konnte die gute Dame Anne an diesem Tag keinen konkreten Terminvorschlag unterbreiten da sie zurzeit nicht im Büro wäre und keinen Terminkalender zu Hand habe. Sie werde am kommenden Montag sich mit Anne in Verbindung setzen. Wie die gute Dame gesagt hatte, rief sie am darauffolgenden Montag Anne an. Sie meinte, dass ein kurzfristiger Termin nicht möglich sei. Höchstens für eine Stunde im Juni oder am 20. Juli!

Ich war stinke sauer. Ich fragte mich ernsthaft wie ein solches Projekt noch vor dem Wahltermin realisiert werden kann? Das wir vom SBJ dies in der relativ kurzen Zeit nicht bewältigen können, musste doch einleuchten. Also nahm ich per PN (Facebook) Kontakt mit "unserem Kandidaten" auf. Ich schilderte mit eindringlichen Worte meine Befürchtungen. Und ich machte keinen Hehl daraus, dass ich nicht nachvollziehen kann, dass so nicht gearbeitet werden könne.

Über die Antwort war ich irritiert. Nicht dass mir wegen meiner "offenen Worte" gedankt wurde, sondern dass der 20. Juli, also der uns anvisierten Gesprächstermin, gar nicht stattfinden könne, da mein Gesprächspartner wohl Urlaub hat. Ich war von den Socken! Ich fragte mich ernsthaft, ob ich hier "verascht" werden sollte. Die Tage zogen ins Land! Irgendwie kam mir diese Geschichte seltsam vor. "Irgendetwas ist doch im Busch" dachte ich. Und siehe da, es war was im Busch!

Zwischenzeitlich hatte unser Landtagsabgeordneter einen Gesprächstermin mit der Kreistagsfraktion LINKE/Piraten wahrgenommen. Dabei ist wohl das Projekt "Ausbildungsbörse" vorgestellt worden. An diesem Gespräch muss auch der damalige Kreisvorsitzende der LINKE teilgenommen haben. Denn dieser hat wohl seinen "Kollegen und Kolleginnen" berichtet, dass er Anne und mich im Landtag gesehen habe.

Er habe den Verdacht, dass Anne und ich die Partei unterwandern wolle. Ich muss zugeben, dass mir diese Information "vertraulich zugespielt" wurde. Daraufhin wurde eine Zusammenarbeit, so ist mein momentaner Kenntnisstand" abgelehnt. Die Fraktion werde sich an diesem Projekt nicht beteiligen. Grund sei das SBJ! Obwohl die Kita-Mitarbeiter*innen zurzeit streiken, wurde eine neue politische "Krabbelstube" eröffnet.

Jetzt wurde mir einiges klar! Das es noch besser kommen würde, hätte ich allerdings nicht vermutet. Leider muss ich etwas in die Vergangenheit, damit die Zusammenhänge deutlich werden. Der Vollständigkeitshalber muss ich erwähnen, dass ich vor fünf Jahren einen eingetragenen Verein (SBJ e.V.) gegründet habe. Dieser Verein hat nichts mit der von mir initiierten "Sozial-Ökologischen-Wahlalternartive gemein. Beide Organisationen sind eigenständig. Leider muss ich dies erwähnen, weil selbst ein ehemaliger Kreisvorsitzender, der das erste Staatsexamen Jura abgelegt hat, nicht nachvollziehen kann bzw. will.Sorry!

Kurz vor der letzten Kommunalwahl, habe ich schriftlich Kontakt mit der LINKE Jüchen aufgenommen. Ich wollte ausloten, ob es evtl. zu einer "Zusammenarbeit" kommen könne. Leider wurde nicht reagiert. Nach dem die SÖWA und DIE LINKE jeweils einen Sitz erringen konnte, wurde mir vorgeworfen, ich hätte den LINKEN in der letzten Ratsperiode einen Sitz "gestohlen". Des Weiteren fände es das "LInke" Ratsmitglied unangenehm, dass er neben mir sitzen müsste. Ich dachte nur, wenn das "linke Politik" sein soll, war wohl mein Austritt die richtige Entscheidung, denn ich bin ausgebildeter Verwaltungsfachangestellter und kein Sozialpädagoge.Übrigens, das Verwandtschaftsverhältnis mit mir hat meiner Tochter einen aussichtsreichen Listenplatz für die Kreistagswahl gekostet.

Nun besuche ich ab und an meine Tochter, zumal sie meine Stellvertreterin im SBJ ist (worauf ich auch sehr stolz bin). Anne ist ein sehr engagiertes Parteimitglied, was ich auch befürworte. Jedenfalls komme ich mit dem designierten Kreisvorsitzenden ins Gespräch. Dabei wird auch über die Kommunalpolitik in Jüchen gesprochen. Ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube, zeige aber,dass ich zu einem vernünftigen Dialog bereit bin.

Jedenfalls, mache ich ein konkretes Gesprächsangebot, weil ich den Eindruck hatte, dass nun der "Kindergarten" geschlossen werden sollte. Auch in dieser Angelegenheit, habe ich trotz konkretem Gesprächsangebot, keine Reaktion seitens der LINKE im Rhein-Kreis Neuss feststellen können.

Nun ja, Menschen ohne Rückrat spielen ebnen nicht mit vermeintlichen Schmuddelkinder die sich für andere Menschen einsetzen. Mandate behalten und neue Machtpositionen erobern! Übrigens, unbestätigten Meldungen zu Folge, beabsichtigen die "Piraten"-Kreistagsmitglieder nach der Landratswahl zu den LINKEN überzulaufen. Dazu fällt mir nur folgendes ein: "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff" und "wir hassen den Verrat und lieben den Verräter". Übrigens, trotz konkreter Vorschläge hat sich "unser Landratskandidat" nicht mehr gemeldet. Er hält nun auch Abstand zu meiner Tochter. Gott sei Dank entscheiden die Wählerinnen bzw. die Wähler!

Heiner Lindgens

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