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Offener Brief an die Bürgermeisterin der Stadt Grevenbroich

verfasst von: redaktion am
Ratgeber 
Nein zur Beitragspflicht für Geschwisterkinder in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

Mit Verwunderung haben wir den im Erft-Kurier veröffentlichten "Fakten-Check zu den KiTa-Gebühren in Grevenbroich" zur Kenntnis genommen: Die Zahlen der Stadtverwaltung wurden den betroffenen Eltern trotz wiederholter Anfrage leider nicht zur Verfügung gestellt; Gleichwohl wurden sie der Presse jedoch ausgehändigt. Gerne hätten wir uns diese Zahlen im Detail angeschaut und bewertet.

Im Rahmen unserer Unterschriftenaktion und den in diesem Zusammenhang stehenden Gesprächen mit betroffenen Eltern haben wir den Eindruck einer durchschnittlich deutlich höheren Belastung gewinnen können.

Aber auch bei einer durchschnittlichen, monatlichen Mehrbelastung von 52,50 ¤ bedeutet dies eine jährliche Mehrbelastung von über 600 ¤. Dieses Geld muss auch von der vermeintlichen Grevenbroicher Durchschnittsfamilie mit einem Haushaltsbruttoeinkommen zwischen 35.000 ¤ und 49.999 ¤ erst einmal netto erarbeitet und an anderer Stelle eingespart werden.

In diesem Zusammenhang macht uns Ihre Aussage "Das werde ich nicht verhindern können." fassungslos. War es Ihnen doch - wie es der Presse zu entnehmen war (NGZ vom 29.11.2014 "Acht Stunden getagt, nichts gespart") - problemlos möglich, diverse Einsparmaßnahmen zu verhindern. Wer, wenn nicht Sie als Bürgermeisterin, wäre denn in der Lage, dieses zu verhindern? Sie als Bürgermeisterin bestimmen doch die Richtlinien der kommunalen Politik. Somit entsteht bei uns vielmehr der Eindruck, dass Sie keinerlei Interesse haben, die erneute Erhöhung der Kindergartengebühren zu verhindern.

Es kann nicht sein, dass die Bürgerinnen und Bürger als Selbstbedienungsladen verstanden werden, bei denen man je nach vermeintlichem Bedarf die Belastungen erhöht, ohne auf der anderen Seite selbst ernsthafte und tiefgreifende Einsparmaßnahmen vorzunehmen. Es ist weiterhin nicht verständlich, warum ausschließlich die Familien mit mehr als einem Kind, gegen jegliche Vernunft und allgemeinen politischen Willen und gesamtgesellschaftlicher Verantwortung in erheblichem Masse zusätzlich belastet werden sollen.

Um es noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Wir Einwohner müssen diese ständig in allen Bereichen steigenden kommunalen Abgaben und Gebühren erst einmal erarbeiten und netto verdienen! Bitte lernen Sie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln auszukommen wie wir es als Privathaushalte ebenfalls tun müssen - und dies insbesondere in Anbetracht dessen, dass Grevenbroich eine sog. "Zahler-Stadt" im Kommunalsoli ist und es somit offensichtlich kein Einnahmen-, sondern vielmehr ein Ausgabenproblem zu sein scheint!

Adda Dumröse, Heiko Ziemann, Miriam Pilger, Lars Heindrichs, Thomas Salg

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