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Sehr geehrter Herr Heryschek,

verfasst von: redaktion am
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Antwort auf Ihr Schreiben vom 21.08.2014

ich begrüße sehr, dass nun auch die CDU Fraktion in Dormagen das Thema neuer Regionalplan aufgegriffen hat. Nach 14 Jahren war der alte Gebietsentwicklungsplan überarbeitungsbedürftig. Neue Themen wie die Globalisierung der Wirtschaft, Klimaschutz und Klimaanpassung, sowie der demographische Wandel in der Gesellschaft wirken sich auch auf die Raumordnung aus.

Der einfache Ruf nach „mehr Flächen“ reicht da nicht aus, um in der Region ernst genommen zu werden. Es geht immer um begründete und bedarfsgerechte Entwicklungen. So soll z.B. vermieden werden, dass schrumpfende Einwohnerzahlen für zu große Infrastrukturkosten aufkommen müssen. Ihre Behauptung, dass „Stadtteile wie Gohr und Broich, Straberg und Delhoven Lebensqualität einbüßen und sukzessive auf dem Opferaltar der Landesregierung dargeboten werden“ ist grober Unfug und zeigt, dass Sie in der Sache sich nicht informiert haben.

Auch Ihrer Einschätzung, dass 1.500 Einsprüche gegen den LEP (Landesentwicklungsplan) rekordverdächtig seien, kann ich nicht folgen. So gab es gegen einen einzelnen Konverterstandortvorschlag allein in Osterrath mehr als 2.500 Einsprüche, weite 2 – 3.000 Einsprüche werden aus Rommerskirchen und Dormagen-Gohr wohl noch dazu kommen. Wenn wir für Dormagen Erfolg haben wollen, dann brauchen wir in der Region Verbündete und dann helfen uns solche Polemiken wie „Opferaltar der Landesregierung“ nicht weiter.

Im Grunde wissen Sie das auch, denn Sie haben Ihre „Möglichkeiten der innerpolitischen Einflussnahme mit einem Schreiben an die CDU-Fraktion im Regionalrat“ bereits ausgeschöpft. Gerne setze ich mich im Regionalrat weiter aktiv für Dormagen, aber auch die anderen Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss, ein.

Für Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen habe ich bereits Anregungen zur Fortschreibung des Regionalplanentwurfes eingebracht. Dabei geht es auch um die Klärung, wieviel neue Flächen Dormagen tatsächlich erhält, oder um das Gewerbegebiet St.Peter / Silbersee, sowie um die Darstellung eines ASB (Allgemeiner Siedlungsbereich) in Delrath, dass den Sport- und Kirmesplatz sowie das Naherholungsgebiet Zerringer Büschen überlagert.

Da Sie gerne von konkreten Erfolgen hören wollen, teile ich Ihnen mit, dass das immer von Ihnen gewünschte Gewerbegebiet „Kohnacker“ nicht im neuen Regionalplan aufgeführt ist. Das betrachte ich durchaus auch als einen persönlichen Erfolg, da ich mich bereits seit 2010 deutlich gegen dieses Gewerbegebiet ausgesprochen und mich für ein Gewerbegebiet Silbersee eingesetzt habe.

Da Sie schreiben, an „einer positiven Stadtentwicklung von Dormagen mitwirken“ zu wollen, bin ich auch gerne bereit, in der CDU-Fraktion für Fragen zum Regionalplan zur Verfügung zu stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Thiel MdL
Sprecher der SPD im Planungsausschuss
Des Regionalrates Düsseldorf

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